Die ÉSZAKERDÕ AG bewirtschaftet und verwaltet im nordöstlichen Teil des Landes, im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén eine Waldfläche von 103 tausend Hektar, was 6 % der gesamten Waldfläche des Landes darstellt. Der überwiegende Teil hierigen Forste liegt im östlichen Regionsteil, im forstwirtschaftlichen Landstrich des nördlichen Mittelgebirges, aber 7700 Hektar erstrecken sich auch bis in die Tiefebene von Alföld.
Das von der ÉSZAKERDÕ Forstwirtschaft AG verwaltete Gebiet ist sehr reich an natürlichen Werten. Deren Bewahrung dient - in verschiedenem Grade - dem Schutz. Hier entstanden der Bükker und der Aggteleker Nationalpark und im Süden reicht das Gebiet bis in den Nationalpark von Hortóbágy. In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Landschaftsschutzbezirke und Naturschutzflächen gebildet.
Die Wildwirtschaft und Jagd ist eine hervorgehobene Tätigkeit der Aktiengesellschaft. Ihre Jagdreviere erstrecken sich über insgesamt 87 tausend Hektar, wovon auf mehr als 70 tausend Hektar 4 eigene, gesonderte Jagdreviere (Bükk, Aggtelek /Aggteleker Karst/, Norden, bzw. Süden /Tállya/ des Zempléner Gebirges) verwaltet werden. Die Region besteht hauptsächlich aus bewaldetem Bergland, doch das Flächenprofil, die hydrographischen Merkmale und Bodenverhältnisse sind sehr abwechslungsreich, wodurch auch der Wildbestand der von Bergen und Tälern durchzogenen Landschaft ein sehr wechselvolles Bild aufweist. Sie verdankt ihren Reiz der einmaligen Pflanzen- und Tierwelt. Das in hierigen unvergleichlich romantischen Wäldern immer anzutreffende Hochwild sind Rothirsche, Schwarzwild und Muffel.
Der Wert der Region wird auch durch das Vorkommen seltener Raubtiere erhöht: in den letzten Jahren werden immer häufiger Luchse, Wölfe, Wildkatzen, Kaiser- und Steinadler gesichtet.






Das Geweih der Rothirsche ist stattlich, aber mit 5-9 kg verhältnismässig leicht. Charakteristisch für die Region ist der reinblütige Schwarzwildbestand mit gut entwickelten Keilern und gesunden, prächtigen, nicht selten sogar 26-28 cm langen Waffen. Das Muffelwild bewahrt unter den stiefmütterlichen Bedingungen des Berglandes seine ursprüngliche Wildheit, was ihren Jagdwert noch erhöht. Die Schnecken der Widder belaufen sich, von den einzelnen Revieren abhängig, zwischen 50-80 cm.
Neben der Wildwirtschaft dient die Firma mit der Aufrechterhaltung von Waldbahnen im Bükkgebirge (Lillafüred) und Zempléner Gebirge (Pálháza) auch dem Gemeinwohl.
Die Jagdgäste erhalten in verschiedenen Jagdrevieren in zentral gelegenen Jagdhäusern eine erstklassige Verpflegung (ausgenommen in Bekény, im Jagdhaus II. Klasse). In den bereits teilweise renovierten Jagdhäusern werden die Gäste mit höflicher Bedienung und guter Küche erwartet:
| Jagdhaus Senyõ: | 3 Zweibettzimmer und 3 Dreibettzimmer |
| Jagdhaus Szelcepuszta: | 3 Zweibettzimmer und 2 Dreibettzimmer |
| Jagdhaus Pénzpatak: | 6 Zweibettzimmer und 1 Appartement |
| Jagdhaus Bekénypuszta: | 3 Zweibettzimmer |
| Jagdhaus Háromhuta: | 7 Zweibettzimmer und 2 Appartement |
| Jagdhaus Hidegpatak: | 6 Zweibettzimmer |
Jahresstrecke:
| Wildart |
Strecke, Stk. |
Trophäenstärke |
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| Rothirsche |
100 |
4-9 kg |
| Tier, Kalb |
260 |
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| Rehböcke |
130 |
100-350 g |
| Ricke und Kitz |
260 |
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| Muffelwidder |
60 |
50-85 cm |
| Schaf, Lamm |
240 |
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| Schwarzwild insgesamt |
1 000 |
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| davon Keiler |
130 |
17-25(28) cm |
| Jagdzeiten: | Schnepfenstich | vom 15. März bis 10. April |
| Rehbockjagd | ab Anfang Mai |
| Hirschbrunft | vom 15 bis 30. September |
| Muffelbrunft | vom 20. Oktober bis 15. November |